Archiv der Kategorie: Versicherungen

Wird die private Krankenversicherung im Alter zur Kostenfalle?

Zusehends mehren sich Berichte, nach denen Verbraucher aus der privaten Krankenversicherung aussteigen und in die gesetzliche Krankenkasse zurückkehren möchten. Während die PKV Anbieter die Berichte zurückweisen, erklären die gesetzlichen Krankenkassen immer wieder, dass sich immer mehr Verbraucher melden, die von der PKV in die GKV wechseln möchten

. Doch die Rückkehr gestaltet sich alles andere als einfach und ist an strenge Herausforderungen gebunden. Fakt ist jedoch, dass die Beiträge zur privaten Krankenversicherung steigen und eine Trendwende auch weiterhin nicht in Sicht ist. Die PKV Anbieter haben ebenso wie die gesetzlichen Krankenkassen mit erheblichen Problemen zu kämpfen und leiden in erster Linie unter der demografischen Entwicklung. Wird die private Krankenversicherung im Alter zur Kostenfalle? weiterlesen

Sind Schutz-Versicherungen bei Kreditabschluss empfehlenswert?

Einen Ratenkredit im Internet zu beantragen ist eine bequeme und einfache Variante um an frisches Geld zu gelangen. Wer sich dazu entscheidet einen Ratenkredit online zu beantragen, der wird im Normalfall auf den Abschluss einer Schutz-Versicherung aufmerksam gemacht bzw. darauf hingewiesen. Normalerweise wird der Kreditnehmer bereits bei der Antragstellung auf den Risikoschutz in Form einer Ratenausfallschutzversicherung hingewiesen. Sind Schutz-Versicherungen bei Kreditabschluss empfehlenswert? weiterlesen

Private Krankenversicherung 2011: Alle Änderungen auf einen Blick

Zwei wesentliche Änderungen kommen 2011 auf die Privatversicherten zu:

1. Die privaten Krankenversicherungen erhöhen auch im Jahre 2011 Ihre Beiträge.
2. Die Beitragspflichtgrenze wird im Jahre 2011 gesenkt.

Private Krankenversicherungen kündigen für 2011 Beitragserhöhungen an

Im Schnitt werden die Beiträge um 7 % erhöht. Das ergab eine Befragung von 15 privaten Krankenversicherungen durch „Spiegel Online“. Einige private Krankenversicherungen gaben ihre Beitragsanpassung für 2011 bereits bekannt.

Die Gründe für eine erneute Beitragserhöhung sehen die privaten Krankenkassen in den steigenden Behandlungskosten und in dem rasanten demographischen Wandel in den letzten Jahren. Unsere Gesellschaft altert: Durch einen gestiegenen Lebenskomfort und deutlich verbesserte medizinische Betreuungsleistungen steigt auch die Lebenserwartung der Bundesbürger. Im Gegenzug geht die Geburtenrate in unserem Land zurück.

Beitragserhöhungen nicht einfach hinnehmen

Plant eine private Krankenkasse die Erhöhung ihrer Beiträge, so ist sie verpflichtet, ihre Mitglieder darüber rechtzeitig zu informieren. In solch einem Fall hat der Privatversicherte das Recht auf eine außerordentliche Kündigung, um innerhalb seiner Krankenkasse einen günstigeren Tarif wählen zu können oder in eine andere private Krankenversicherung zu wechseln.

Damit eine außerordentliche Kündigung auch greift, muss der Privatversicherte sein Kündigungsschreiben innerhalb der festgesetzten Frist von 30 Tagen bei seiner Krankenkasse einreichen. Diese Frist beginnt ab dem Tag der Zustellung der Beitragsinformation. Eine reguläre Kündigung eines Versicherungsvertrags ist bei den meisten PKV drei Monate vor Ablauf des Vertragsjahres möglich.

Nicht jeder Privatpatient bringt den Beitragserhöhungen seiner PKV Verständnis entgegen, denn bereits im Jahre 2010 erreichten die Beitragserhöhungen der privaten Krankenversicherungen Spitzenwerte von 30 %.

Im Gegensatz zu den Kassenpatienten können die Privatversicherten mit umfassenderen medizinischen Versorgungsleistungen rechnen. Und dennoch müssen die alljährlichen Beitragserhöhungen von den Mitgliedern der privaten Krankenversicherungen erst einmal verkraftet werden. Stillschweigend hinnehmen müssen die Privatpatienten die angekündigten Beitragserhöhungen indes nicht. Vor einem unüberlegten Wechsel zu einer günstigeren privaten Krankenversicherung ist jedoch abzuraten; günstigere Beiträge einer anderen privaten Krankenversicherung rechtfertigen einen Wechsel keineswegs. Die Leistungen der privaten Krankenkassen differieren enorm. Die unterschiedlichen Leistungsmerkmale sind für einen Laien kaum zu überschauen. Sinnvoll ist in jedem Fall, einen unabhängigen Versicherungsberater aufzusuchen, der den jeweiligen Versicherungsbedarf analysiert und die privaten Krankenversicherungen mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis vorschlägt. Diese Beratungsleistungen sind in den meisten Fällen kostenfrei.

Versicherungspflichtgrenze 2011 sinkt

Im Vergleich zur Jahresbeitragsentgeltgrenze 2010 ist im Jahre 2011 mit einer geringfügig niedrigeren Versicherungspflichtgrenze zu rechnen. Im Jahre 2010 mussten pflichtversicherte Arbeitnehmer ein Brutto-Jahreseinkommen von 49.950 EUR erreichen, um von ihrer gesetzlichen Krankenkasse in eine private Krankenversicherung zu wechseln. Ab 2011 genügt für einen Wechsel in die private Krankenversicherung ein Brutto-Jahreseinkommen von 49.500 EUR. Für die Besserverdienenden entfällt außerdem die Wartezeit von drei Jahren.
Mehr zum Thema finden Sie hier.

PKV für Selbstständige

Für Selbstständige, also Gewerbebetreibende oder Unternehmer besteht keine gesetzliche Versicherungspflicht. Sie können selbst entscheiden welche Art der Krankenversicherung sie in Anspruch nehmen wollen und das unabhängig vom Einkommen. Unternehmer können sich somit für eine Private Krankenversicherung oder für eine Gesetzliche Krankenversicherung entscheiden. Da es bei der Selbstständigkeit aber keinen Arbeitgeber gibt, der die Kosten zum Teil mitträgt, müssen diese den gesamten Beitrag aus der eigenen Tasche bezahlen.

In der Gesetzlichen Krankenversicherung zahlen alle Unternehmer, egal wie viel oder wie wenig sie an Einkommen haben, 270 Euro monatlich an Beitrag. Und dies ganz ohne die Absicherung von Krankengeld, dies müsste man noch zusätzlich versichern.

Gerade in jungen Jahren bietet die PKV eine wesentliche bessere Alternative und außerdem ist diese auch noch wesentlich günstiger. Steigen die Einnahmen, steigen zwar auch die Beiträge, aber das nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Sind die Einkünfte in den ersten Jahren eher niedrig, zahlt man auch nur einen geringen Beitrag an die Private Krankenversicherung.

Die PKV für Unternehmer kann sich aber aus anderen Gründen, als lohnenswerter herausstellen, zum Beispiel, zahlen viele Private Krankenversicherungen bei Gesund bleiben ihren Versicherern eine Prämie aus, auch viele Sonderleistungen können in Anspruch genommen werden, ohne dass man dafür zuzahlen muss. Auch Chefarztbehandlungen und freie Krankenhauswahl gehören bei der PKV dazu, ohne dass man diese extra abschließen muss.

Trotzdem sollte man es sich auch als Selbstständiger genau überlegen, ob man von der Gesetzlichen in die Private Krankenversicherung wechselt, denn einmal in der PKV versichert, kann man nicht mehr so ohne Weiteres wieder zurück. Eine Wiederaufnahme ist nur dann möglich, wenn man mindestens ein Jahr lang weniger als 3900 Euro monatlich verdient. So wollen die Gesetzgeber verhindern, dass man sich als junger Selbstständiger in der PKV versichert und sich im Alter, wenn dann meist die ersten Beschwerden losgehen, dann wieder bei der Gesetzlichen Krankenversicherung eintritt.

Herstellerrabatt für Privatpatienten?

Der Unmut der privaten Krankenversicherungen ist seit Jahresanfang deutlich gewachsen. Sie bemängeln bereits seit langem, dass sie wenig Instrumente haben, Kosten zu steuern. Sie müssen zahlen, was Ärzte, Pharmafirmen und Krankenhäuser verlangen – anders als die gesetzliche Krankenversicherung. Umso verständnisloser reagierte der Verband privater Krankenversicherungen (PKV) als die Regierung ankündigte, den Herstellerrabatt für Arzneimittel in der gesetzlichen Krankenversicherung zu erhöhen und Preise zu begrenzen. Doch, der Streit scheint jetzt vorerst beigelegt zu sein. Die schwarz-gelbe Koalition hat bereits angekündigt, die privaten Krankenversicherungen am Gesetzespaket teilhaben zu lassen.

„Es ist eine soziale Frage, dass wir die steigenden Ausgaben in den Blick nehmen“, sagte Jens Spahn, der gesundheitspolitische Sprecher der Unions-Bundesfraktion, der Berliner Zeitung. Die Koalition hat bereits angekündigt, auf die Bitten die Forderung der PKV einzugehen. „Bei den weiteren Beratungen über das Arzneimittelsparpaket werde die Koalition in Betracht ziehen, für die private Krankenversicherung vergleichbare Regungen zu schaffen. Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) kündigte jedoch bereits an, dass die Regeln für die gesetzliche Krankenversicherung nicht eins zu eins auf die private Krankenversicherung zu übertragen seien, da die Systeme zu unterschiedlich seien.

Der Verbandsdirektor der privaten Krankenversicherung, Volker Leienbach, hatte zuvor die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums zur Arbeitsmittelpolitik kritisiert. „Dass Arzneirabatte per Gesetz für 90 Prozent der Versicherten gelten sollen, nur nicht für die rund neun Millionen Privatpatienten, ist keinem der Betroffenen zu vermitteln“, sagt er. Dabei verstehe sich Gesundheitsminister Philipp Rösler ausdrücklich als Anwalt aller Versicherten in Deutschland.

Tatsächlich sind gerade die Arzneimittelausgaben bei den privaten Krankenversicherungen in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Von 1997 bis 2007 stiegen die Arzneimittelkosten für die private Krankenversicherung etwa 85 Prozent. Dagegen fiel der Kostenanstieg in der gesetzlichen Krankenversicherung mit 68 Prozent deutlich niedriger aus. Der Grund: Krankenkassen erhalten von den Medikamentenherstellern einen Rabatt – die private Krankenversicherung nicht. Das Gesundheitsministerium möchte nun den Herstellerrabatt für gesetzliche Krankenversicherung erhöhen und Preisstopps einführen.

„Für die Ungleichbehandlung gibt es keinerlei sachliche Gründe“, kritisiert Leienbach. Der Verbandsdirektor befürchtet, dass die Erhöhung des Herstellerrabatts und der Preisgrenzen, die Arzneimittel für die privat Versicherten verteuert. Da die Pharmakonzerne versuchen könnten, über höhere Preise für privat abgerechnete Medikamente Verluste zu kompensieren. „Verfassungsrechtlich steht einer wirkungsgleichen Übertragung nichts entgegen“, sagt Leienbach. „Schließlich dienen die Preisreglungen dem Patientenschutz und dem Schutz der privat Versicherten vor Übervorteilung.“ Zum PKV gehören 46 Krankenversicherung, bei denen über 8,8 Millionen Bürger versichert sind.

Gut versichert mit Haftpflichtversicherung und Co.

Versicherungen können Sie vor hohem finanziellem Schaden retten, daher sollten Sie mehrere Versicherungen ins Auge fassen. Zum einen wäre da die Haftpflichtversicherung. Diese springt dann ein, wenn Sie durch ein Missgeschick, aus Leichtsinn, oder aber auch aus Vergesslichkeit einem anderen Schaden zu fügen. Dies kann von einem Fernseher bis hin zu Personenschaden gehen. Die Deckungssumme der Haftpflichtversicherung, sollte daher im Falle von Personenschaden nicht unter 3 Millionen liegen, bei jeglichen Vermögensschäden sollte eine halbe Million ausreichend sein. Ehepartner und Kinder sind automatisch über den Versicherungsnehmer versichert. Normalerweise bleiben Kinder bis zu ihrem achtzehnten Lebensjahr über ihre Familie versichert, jedoch gilt dies auch für die Schulzeit, Lehrzeit und den Zivil-, bzw. Wehrdienst.

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Hausratversicherung

Genauso wichtig wie die Haftpflichtversicherung, ist die Hausratversicherung. Wenn Sie einen eigenen Hausstand besitzen, dazu gehören Möbel, Elektrogeräte etc. sollten Sie diese unbedingt gegen äußere Einwirkungen schützen. Lauernde Gefahren könnten Gewitter und ins Besondere Blitzeinschläge sein. Aber auch Explosionen und Feuer. Schäden hervorgerufen durch Rohrbrüche, Hagel und Stürme, ab der Windstärke 8 können ebenso durch eine Hausratversicherung abgedeckt werden. Sollte der Schaden zu reparieren sein, werden diese Kosten von der Versicherung getragen, bei Diebstahl, oder irreparablen Gegenständen, muss die Versicherung den so genannten Wiederbeschaffungswert erstatten. Erdbeben oder sogar Krieg wird von der Hausratversicherung ausgeschlossen und somit dadurch hervorgerufene Schäden auch nicht übernommen. Sie können ihre Hausratversicherung jederzeit erweitern. Sehr beliebte Erweiterungspunkte sind Fahrraddiebstahl, Elementarschäden und Überspannungsschäden.

Wohngebäudeversicherung

Sollten Sie Haus-, oder Wohnungseigentümer sein, kommt in jedem Fall die Wohngebäudeversicherung für Sie in Frage. Diese beinhaltet, wie der Name schon sagt, sämtliche Gebäude und dazugehörige Geräte, welche für die Instandhaltung des Hauses genutzt werden. Auch zum Haus dazugehörige Geräte wie Antennen, oder Blumenkästen, werden im Schadensfall, von der Wohngebäudeversicherung ersetzt. Die Versicherung kann sich sehr schnell lohnen, wenn ein Brand ausbricht, oder es zu einem Rohrbruch kommt. Schadensersatz an die Mieter, ebenso das renovieren, oder der Wiederaufbau der Immobilie kann ohne Versicherung sehr kostspielig werden.

Natürlich wird jede Versicherung dann unwirksam, wenn die Versicherungsraten nicht gezahlt wurden, oder aber der gemeldete Schaden, fahrlässig bzw. absichtlich hervorgerufen wurde.