Kreditkarten Anbieter kämpfen mit Datenklau

Kreditkarten wurden zuletzt immer wieder als eines der sichersten Zahlungsmittel der Welt angesehen. Sie gehen für die Verbraucher mit einem hohen Maß an Flexibilität einher und tragen darüber hinaus dazu bei, dass man auch im Ausland nicht auf Einschränkungen achten muss. Während die Kreditkarten Anbieter schon längst auf die zahlreichen Bedürfnisse von Seiten der Verbraucher reagiert haben und entsprechende Anpassungen an den Angeboten vornahmen, zeigt sich unterdessen ein anderes Bild. Viele Kreditkarten Anbieter kämpfen in diesen Tagen mit den Folgen eines massiven Datendiebstahls. Erneut haben sich Cyberkriminelle an den Kreditkartendaten von Verbrauchern zu schaffen gemacht und haben damit auf massive Sicherheitslücken hingewiesen.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Kreditkarten Anbieter von einem Datenklau betroffen sind. Bereits in der Vergangenheit haben sich Hacker immer wieder an entsprechend sensiblen Daten zu schaffen gemacht. Eines der jüngsten Opfer ist der US-Finanzdienstleister Global Payments. Das Unternehmen hat jüngst den Verlust von Daten von bis zu 1,5 Millionen Kreditkartenkonten eingeräumt. Betroffen sind nach Angaben des Unternehmens sowohl die Daten von Visa- als auch von Mastercard-Konten. Wie der Kreditkarten Anbieter zuletzt betonte, sind jedoch ausschließlich Kreditkarten von Kunden in Nordamerika betroffen.

Durch Global Payments werden Zahlungen für mehrere Kreditkarten Anbieter und Banken auf internationaler Ebene abgewickelt. Bereits vor einigen Wochen wurde der Datendiebstahl bei dem Unternehmen bekannt. Nachdem sich Global Payments lange Zeit mit entsprechenden Äußerungen zurückhielt, bestätigte es wenige Tage nach dem Bekanntwerden den Diebstahl. Bislang teilte das Unternehmen nicht mit, was letzten Endes genau zu dem Datenverlust führte. Darüber hinaus ist auch unklar, ob die Daten, die bei dem Diebstahl entwendet wurden, schon missbraucht wurden oder nicht. Wie Global Payment erklärte, habe man sich dazu entschlossen, sowohl mit den Regulierungsbehörden als auch mit den Strafverfolgern zusammenzuarbeiten. Dadurch sollten die Folgen für die Kreditkarteninhaber in entsprechender Form minimiert werden.

Des Weiteren wurden nach Unternehmensangaben auch mehrere Sicherheitsfirmen mit den Ermittlungen betraut. Wie Global Payments bekanntgab, konnten bereits erste Erfolge bei den Ermittlungen verzeichnet werden. Sowohl Visa als auch Mastercard haben die eigenen Kunden bereits über mögliche Risiken informiert. Nach Einschätzungen von Analysten kann das Unternehmen die Kosten, die durch den Datenverlust entstehen, durchaus tragen.

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