PKV für Selbstständige

Für Selbstständige, also Gewerbebetreibende oder Unternehmer besteht keine gesetzliche Versicherungspflicht. Sie können selbst entscheiden welche Art der Krankenversicherung sie in Anspruch nehmen wollen und das unabhängig vom Einkommen. Unternehmer können sich somit für eine Private Krankenversicherung oder für eine Gesetzliche Krankenversicherung entscheiden. Da es bei der Selbstständigkeit aber keinen Arbeitgeber gibt, der die Kosten zum Teil mitträgt, müssen diese den gesamten Beitrag aus der eigenen Tasche bezahlen.

In der Gesetzlichen Krankenversicherung zahlen alle Unternehmer, egal wie viel oder wie wenig sie an Einkommen haben, 270 Euro monatlich an Beitrag. Und dies ganz ohne die Absicherung von Krankengeld, dies müsste man noch zusätzlich versichern.

Gerade in jungen Jahren bietet die PKV eine wesentliche bessere Alternative und außerdem ist diese auch noch wesentlich günstiger. Steigen die Einnahmen, steigen zwar auch die Beiträge, aber das nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Sind die Einkünfte in den ersten Jahren eher niedrig, zahlt man auch nur einen geringen Beitrag an die Private Krankenversicherung.

Die PKV für Unternehmer kann sich aber aus anderen Gründen, als lohnenswerter herausstellen, zum Beispiel, zahlen viele Private Krankenversicherungen bei Gesund bleiben ihren Versicherern eine Prämie aus, auch viele Sonderleistungen können in Anspruch genommen werden, ohne dass man dafür zuzahlen muss. Auch Chefarztbehandlungen und freie Krankenhauswahl gehören bei der PKV dazu, ohne dass man diese extra abschließen muss.

Trotzdem sollte man es sich auch als Selbstständiger genau überlegen, ob man von der Gesetzlichen in die Private Krankenversicherung wechselt, denn einmal in der PKV versichert, kann man nicht mehr so ohne Weiteres wieder zurück. Eine Wiederaufnahme ist nur dann möglich, wenn man mindestens ein Jahr lang weniger als 3900 Euro monatlich verdient. So wollen die Gesetzgeber verhindern, dass man sich als junger Selbstständiger in der PKV versichert und sich im Alter, wenn dann meist die ersten Beschwerden losgehen, dann wieder bei der Gesetzlichen Krankenversicherung eintritt.

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